Ab Herbstsemester habe ich das Privileg, den Kurs «Managementsysteme und Normen im (para)öffentlichen Sektor» im Rahmen des Master of Public Management an der Universität Genf zu unterrichten. Eine Gelegenheit, die tief mit meinen Überzeugungen übereinstimmt.

Denn hochwertige öffentliche Institutionen sind weit mehr als blosse Verwalter: Sie sind der unsichtbare Kitt, der unsere Gesellschaft zusammenhält. Indem sie eine effiziente und vertrauenswürdige Dienstleistung für alle garantieren, verwandeln sie eine Ansammlung von Individuen in eine echte Gemeinschaft.

In diesem Kontext werden wir Normen und Zertifizierungen nicht als bürokratische Zwänge betrachten, sondern als starke Motoren für eine organisatorische Selbstreflexion. Genau diese Fähigkeit zur kritischen Hinterfragung ermöglicht es Organisationen, langfristig leistungsfähig und relevant zu bleiben.

Dieser Ansatz gewinnt in einer Welt, die ihre physischen Reserven zunehmend aufbraucht, an Bedeutung. Wissen ist nämlich die einzige Ressource, die sich durch Teilen vermehrt; es ist der einzige Motor für ein unbegrenztes Wachstum. Wie Christa McAuliffe so treffend sagte: «I touch the future, I teach.»

Deshalb erfüllt es mich mit Stolz, zur Ausbildung jener Personen beitragen zu dürfen, die den öffentlichen Sektor von morgen gestalten werden. Ein herzliches Dankeschön an die Universität Genf für ihr Vertrauen und an die SQS, die dies ermöglicht hat!